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Verbranntes Land
- von Eve Leigh
Theater Konstanz I Premiere September 2026 / Deutsche Doppeluraufführung
Eireni, introvertierte Pfarrerstochter aus der Provinz, trifft auf Anna, die auf dem Dach eines besetzten Hauses eine Sauna aus Europaletten baut. Ihre erste Begegnung: auf der Straße, nachdem Eireni in eine Blutlache getreten ist. Es ist Sommer und die beiden verlieben sich ineinander. Gleichzeitig werden in ihrer Stadt Menschen erschossen oder verschwinden spurlos. Ein senegalesischer Schneider, ein türkischstämmiger Ladenbesitzer und sein Sohn. Jeden Tag scheint die Gefahr zu wachsen, doch die Polizei unternimmt nichts gegen die rassistisch motivierten Straftaten, kärchert nur das Blut weg und beschuldigt die Mafia. Anna und Eireni wollen dieser Untätigkeit etwas entgegensetzen und fassen den Plan, im Sommerlager einer völkischen Bewegung selbst zu ermitteln. Dabei versuchen sie, weder sich selbst noch ihre Gefühle füreinander zu verraten. Doch der Druck steigt und je weiter sie sich in den inneren Zirkel dieser Bewegung vorwagen, desto realer wird die Gefahr. Was braucht es wirklich, um dem Faschismus entgegenzutreten?
Eve Leigh vereint in diesem mit dem Nestroy-Preis ausgezeichneten Stück politischen Widerstand mit einer queeren Coming-of-Age-Liebesgeschichte.
Die Deutsche Erstaufführung des preisgekrönten Stücks teilen sich das Theater Konstanz und das Theaterhaus G7 in Mannheim. An beiden Theatern feiert "Verbranntes Land" am 26.09.2026 Premiere.
Regie Rebekka Bangerter
Bühne & Kostüme Lukas Sander
Dramaturgie Carola von Gradulewski
Mit Zoubeida Ben Salah, Kristina Lotta Kahlert, Jana Alexia Rödiger
Dauer 1:15 Stunden, keine Pause
HORROR VACUI
- eine live getippte performance in kollaboration mit einer AI
DAS Theatre, Amsterdam I Theater Monty, Antwerpen
2023
Der Vorhang öffnet sich. Ein Cursor blinkt auf einem leeren Bildschirm. Nur das Klicken der Tastatur durchbricht die Stille, während wir uns auf einen sinnlichen Spaziergang durch den Wald begeben.
Rebekka schreibt eine neue Performance. Doch während sie noch tippt und nachdenkt, haben textgenerierende KI ihren Weg in unseren Alltag gefunden und erstellen mehr und schneller Text als sie. Die Produktion von Text ist posthuman geworden.
Können wir es uns im zeitalter permanenter technologischer Updates noch erlauben, uns zu verirren und zwischen den Zeilen zu lesen?
Inspiriert von techno-feministischen Perspektiven und Schreibstrategien lädt horror vacui zu einer humorvollen, poetischen und kritischen Reise durch die Verschränkung von Mensch, Text und Maschine ein - von weiblichen Schreibmaschinen, sexualisierten Sprachassistentinnen bis zu körperlosen KIs.
Welche Realität schreiben wir mit den Werkzeugen, die wir erschaffen? Wer schreibt alls mit? Und wer macht die Arbeit im Hintergrund? Und wer arbeitet hier für wen?
Ein Abend über die Macht der Sprache, Autorschaft und Kreativität, zwischen bearbeiteten und gelöschten Gedanken, dominierenden Datensätzen, kollektiver Vorstellungskraft und unserer eigenen körperlichen Präsenz.
Premiere Oktober 2023, Theater Monty Antwerpen
Research Phase: DAS Theatre, 2022 / 2023
Konzept / Text / Performance: Rebekka Bangerter
Dramaturgie: Henriette Festerling
Szenografie und Licht Design: Hendrik Walther
Mentoring: Joachim Robbrecht
Oeil Exterieur: Emke Idema
Kostüme Beratung: Daphne De Winkel
Beratung Isadora: Chun Shing Au / Jimmy Grima
Technischer Support: Durante Van Kuijk
Mit besonderem Dank an Edit Kaldor
© rebekka bangerter

